﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 10:13:44 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Einen Nachlass einzuordnen, erfordert Distanz und Hingabe</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/einen-nachlass-einzuordnen-erfordert-distanz-und-hingabe</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/einen-nachlass-einzuordnen-erfordert-distanz-und-hingabe" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Einen Nachlass einzuordnen, erfordert Distanz und Hingabe]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/einen-nachlass-einzuordnen-erfordert-distanz-und-hingabe</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/955/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/955/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Die Kulturkolumne des Kollegen Max Christian Graeff vergangene Woche habe ich (wie immer) aufmerksam gelesen. Diesmal hat mich, unter anderem, die Idee über die Einrichtung einer Arbeitsstelle für das Zutagefördern und Verwerten von Rohstoffen aus Produkten der Kunst und Kultur zum Weiterdenken angeregt. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Wenn ich ihn richtig verstehe, geht es bei diesem „urban mining“ um die Wertigkeit künstlerischer Arbeit, im Hinblick auf die Wiederverwertbarkeit, der zuvor verwendeten Rohstoffe. Mal sehen … übertragen auf Wuppertal, müsste sich dann also vielleicht eine städtische oder eine institutionell geförderte und personell gut aufgestellte Aufbewahrungs- und Sichtungsstelle für künstlerische Nachlässe Wuppertaler Künstlerinnen und Künstler engagieren. Das ist tatsächlich mal eine wirklich gute Idee. 

 Aber auch eine sehr herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe. Ich habe immer dafür plädiert, dass die Aufgabe, den Nachlass zu regeln, dem kunstschaffenden Menschen selbst zufällt. Denn, wenn es dafür aus vielerlei Gründen zu spät sein sollte, ist dies eine Beschäftigung mit Erinnerung, die die Nachkommenden nicht nur emotional oft überfordert. Einen künstlerischen Nachlass einzuordnen, erfordert professionelle Distanz bei gleichzeitig empathischer, altruistischer Hingabe. Für diese wichtige Arbeit brauchte es da vor allem kunstaffine Menschen, die aus meiner Sicht kaum eigene künstlerisch-produktive Ambitionen haben sollten. Und die sind hier bei uns in Wuppertal wirklich schwer zu finden. Dabei auf der Suche, weil oft auf dieses Thema angesprochen, bin ich übrigens dann immer wieder positiv überrascht, wenn sich in Gesprächen herausstellt, wer alles künstlerisch aktiv ist und war. 

 Für mich ist dieses Phänomen tatsächlich mit ein Grund, warum ich mich in Wuppertal mein Leben lang schon so wohl fühle. In anderen Städten gibt es natürlich auch jede Menge Künstler, aber wir haben ...]]></description><pubDate>Wed, 28 May 2025 22:22:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/einen-nachlass-einzuordnen-erfordert-distanz-und-hingabe</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-955]]></dc:identifier></item></channel></rss>