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Bewegt unterwegs

Kunst und Kultur spinnen Fäden quer durch Stadt und Land // 13. September 2023

Von Uta Atzpodien

Der Spätsommer pulsiert. Ereignisreich und vielfältig schillernd starten neue Spielzeiten und Aktivitäten. Als miteinander verwobenes und in der ganzen Stadt vielerorts aufflackerndes Kunst- und Kulturorchester locken sie alle, teils sogar zeitgleich: Zum Auftakt der Opernintendanz Rebekah Rotas ins Alte Glashaus an der Nordbahntrasse oder zur Digeridoo-Soundperformance Marvin Dillmanns in die Kunststation Wuppertal im Bahnhof Vohwinkel, zum Symphonieorchester auf den Laurentiusplatz oder auf den Platz der Republik mitten im Viertel Ostersbaum mit Highlights wie dem Royal Street Orchester, oder auch zum multikulturell erfrischenden „Summer in the City“-Festival mit Performance der Mobilen Oase auf den Vorplatz der Färberei in Oberbarmen. In mir klingen die letzten zwei Kolumnen nach: Torsten Krugs „Durch ihre Augen“ und Tine Lowischs „Verändern heißt, nicht aufzugeben“. Sie sind darauf eingegangen, haben spürbar gemacht, wie wertvoll es ist, von derartigen Erfahrungen bewegt zu werden, andere Perspektiven einzunehmen und sich auf das einzulassen, was sich dann auch innerlich äußert.

Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl

Die Auswirkungen der letzten Jahre, sei es durch die Corona-Pandemie, den Krieg oder weitere Herausforderungen, haben bei vielen Menschen tiefe Spuren und Wunden hinterlassen. Ganz besonders sind Kinder betroffen, so sagte mir kürzlich eine Grundschullehrerin. Umso wertvoller und wichtiger sind jetzt menschlich und kulturell vielseitig verbindende Aktivitäten. Demzufolge, ganz klar, darf es keine weiteren Kürzungen geben, wie unlängst in der Haushaltsdebatte des Landes angekündigt. Wir brauchen diese extrem relevanten Felder, wie Kunst, Kultur und Bildung, da sie einen gesellschaftlich dringend notwendigen Aktionsraum, gewissermaßen auch eine Heilungs- oder, schlichter formuliert, Verdauungsrolle einnehmen.

Aus einem Fädenspinnen zwischen den Menschen können auch „Kunstwege“ entstehen. Nach den Entbehrungen der letzten Jahre traf ich bei einem endlich wieder möglichen Familientreffen in Südfrankreich die gebürtige Wuppertalerin Esther Freitag: Für ihr Projekt „Chemins d’Art“ hat sie zusammen mit einer befreundeten schottischen Galeristin bereits 2007 einen Verein gegründet. Seither zeigen jährlich drei Events an verschiedenen Orten in den südlichen Cevennen das vielseitige Schaffen der lokalen Kunstakteurinnen und Akteure. Menschen werden über Kultur auf die Reise geschickt und angeregt, so Ende September mit dem Ateliers-Parcours „Échappé d’Automne“. Ähnlich gibt es im Norden Deutschlands die „Kulturelle Landpartie“ quer durchs Wendland oder bei uns in Wuppertal die bald anstehende WOGA mit ihren offenen Türen, mit einer Vielzahl von Einblicken in Ateliers und Werkstätten, quer durch den Osten und Westen der Stadt.

Vom 16. bis zum 22. September lädt nun die Europäische Mobilitätswoche, unterstützt vom Zukunftsnetz Mobilität NRW ein: Wuppertaler Kunstschaffende und Kulturorte haben sich mit den agilen Klimamanagern der Stadt zusammengetan und eine „KlimaKultur on Tour“ ausgeheckt. Letztendlich geht es um gutes Leben, um gelebte Visionen mitten in der Stadt und darum, sie selbstwirksam mitzugestalten und sich zu Fuß, mit dem Rad oder ÖPNV quer durch die Stadt zu bewegen, Kultur zu erleben und einander zu begegnen. Kompass ist ein – von der Agentur Robbers & Gun gestalteter – „KlimaKultur on Tour“-Stadtplan mit Gewinnspiel. Schon gesehen? Wer ist bewegt mit mir und anderen unterwegs?

Feedback an: kolumne@fnwk.de

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