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Das Kunstwerk „Wolkenburg 100“

Zum 50-Jährigen: Die Börsen-Aktie für den guten Zweck // 27. März 2024

Von Tine Lowisch

Das erste soziokulturelle Zentrum Deutschlands wurde vor 50 Jahren in Wuppertal gegründet. Der Verein Kommunikationszentrum Wuppertal e.V. die Börse ging aus der legendären, subkulturellen Kulturinitiative Impuls e.V. hervor und bietet in diesem Spirit bis heute Kultur für alle. Das Festival-Jahr, das dieses extraordinäre Jubiläum begleitet, läuft seit dem 8. November 2023 und „wackelt“ mit einem vielfältigen Programm in ein entspannt festliches Treffen, das am 8. November 2024 die Zukunft dieser Institution weiter festigen wird. Um dies zu gewährleisten, hat die Börse ein neues Kapitel in ihrer bewegten Geschichte geschrieben: Sie gibt erstmalig eine Aktie heraus, das Kunstwerk „Wolkenburg 100“, 1. Auflage, limitiert auf 200 Stück. Gestaltet, nummeriert und signiert von Bildhauer Eckehard Lowisch, verpackt, nummeriert und signiert von Maler Andreas M. Wiese, partnerschaftlich kuratiert, (zusammengebracht) von Tine Lowisch.

Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp

So handelt der Geschäftsführer der Börse, Lukas Hegemann, mit diesem Impuls die fortlaufende Anteilnahme an seinem sozio-kulturellen Auftrag neu aus. Aus einer wertigen, frischen Perspektive: Kultur mit Allen, heißt eben auch Kunst für alle. Vielleicht führt die erste Börsen-Aktie auch zu einer weiteren und diese Reihe macht den Wuppertalern die große Anzahl der in dieser Stadt lebenden und arbeitenden bildenden Künstlerinnen und Künstler neu bewusst, bewertet sie als gute Anlage im Paket einmal höher? Ich mal es mir so aus. Also zeichnen Sie doch auch und kaufen Sie Ihre erste Börsen-Aktie. Sie bekommen ein kleines skulpturales Werk zum demokratischen Preis in kongenialer Verpackung; eine humorvoll materialisierte Version des Digitalen Zwillings eines Fragments der bröckelnden Sandsteinfassade an der Wolkenburg 100.

Das Werk nimmt Bezug auf das Logo der Börse, die gerade erlebt, wie es wohl wäre, von Christo und Jeanne-Claude einmal verhüllt worden zu sein. Vielleicht entsteht unter dieser neuen Labor-Anordnung ja tatsächlich eine noch nachhaltigere, noch wirksamere Soziokulturelle- Keimzellen-Substanz? Denn die brauchen wir. Die Armut lokaler Künstlerinnen und Künstler, das Verkannt werden zu ihrer Zeit, in ihren Städten, brauchen wir nicht mehr. Frei nach Caspar David Friedrich frage ich: „Machen die Menschen die Kunst oder macht die Kunst die Menschen … und … sind Kunstschaffende wirklich frei?“ Vielleicht ein Stück weit mehr, wenn sie lernen, wie man Produkte der Kunst in verkäufliche Waren verwandelt. Wenn aus Ateliers lokale Auktionshäuser oder nachbarschaftliche Marktplätze würden.

Hier liegt der Schatz begraben: In den markanten Charismen, den Anlagen, den Begabungen und den daraus wachsenden Fähigkeiten der lokal, künstlerisch Handelnden einer jeden Stadt, in jedem Land auf dieser weltängstlichen Erde. Diese Idee ist nicht neu, sie wurde wie gesagt bereits vor 50 Jahren an einem ehemaligen Viehhof in eine gute Form gebracht. In eine, die sich in Kooperationen immer weiter ausbauen ließe. Zu einer in der Stadt verankerten Struktur im Zentrum mit Mehrwert. Vielleicht bald zu finden in einem Pina Bausch Zentrum, das einen in der Stadt bereits angelegten Wupperbogen auch mit der Expertise und der immer wieder nachwachsenden Substanz aus Börse, Insel, Ort und Loch und den vielen anderen Tanz- und Kunststationen liebevoll umarmt? Das wünsche ich mir und Ihnen wünsche ich Frohe Ostern.


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