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Welche Rolle spielen Kunst und Kultur?

Das Freie Netzwerk Kultur hat zum Jour Fixe in der Färberei eingeladen

Von Martin Hagemeyer

Ein Hauch von „Reise nach Jerusalem“ wehte in der Färberei, als das Freie Netzwerk Kultur zum Worldcafé lud. Das Format meint Gruppenarbeit zu verschiedenen Themen, nach jeder Runde wechselt jeder an einen anderen Tisch. Eine einleuchtende Variante zum Kernanliegen der Reihe, denn für Austausch steht der Jour fixe schon immer.

Bei einer so bunten Zusammensetzung, wie die freie Szene sie bei den Netzwerktreffen bietet, war an den Tischen kein Mangel an Ideen und reger Beteiligung - Foto: Michael Mutzberg
Bei einer so bunten Zusammensetzung, wie die freie Szene sie bei den Netzwerktreffen bietet, war an den Tischen kein Mangel an Ideen und reger Beteiligung – Foto: Michael Mutzberg

Zur 22. Ausgabe öffnete nun das Soziokulturzentrum in Oberbarmen seine Türen. Rund 30 freie Kulturschaffende fanden sich ein. Wer da war, sah es sicher wie Uta Atzpodien, Netzwerk-Frau der ersten Stunde: „Einfach mal wieder zusammenkommen.“Was kann das Netzwerk leisten? Die fünf Themengruppen plus einer offenen widmeten sich verschiedenen Facetten dieser Frage.

Finanzielle Hilfen, Beiträge zu Nachhaltigkeit, Diversität oder Inklusion sowie Einbringen im geplanten Tanzzentrum waren gesetzt. Wer wo teilnahm, entschied sich nach Zufallsprinzip mit bunten Kärtchen – wer beim Eintritt ein blaues zog, kam zunächst zum Tanzzentrums-Tisch, den die bildende Künstlerin Zara Gayk moderierte.Auf diesem Feld nun fand sich Kritik: Die Teilnehmenden zogen ein skeptisches Fazit zur künftigen Ausrichtung des Zentrums, was die vorgesehene Partizipation betrifft. Zur Erinnerung: Im Konzept des Förderprojekts waren von Anfang an vier Säulen vorgesehen, von denen der so genannte Wupperbogen für breite öffentliche Beteiligung stehen sollte. Inzwischen gibt es mit Bettina Milz eine neue Leitung, und die Gruppe befürchtete: Dieses Handlungsfeld rund um Bürger oder freie Szene spiele dort in dieser Form anscheinend „keine Rolle“.Gruppen, die unterrepräsentiert zu sein drohen: Das war Schwerpunkt beim Stichwort Diversität. Da sah man Handlungsbedarf, und zwar in zweierlei Hinsicht: aufseiten der Auftretenden und sonstigen Kunstaktiven, aber auch beim Publikum. Was also könne das Netzwerk hier tun? Eine Anregung am Ende war, die Zielgruppen schon in der Jugend abzuholen und für frühe Einbeziehung zu sorgen.

Auch beim Thema Inklusion ging es um Künstler und Publikum im Vergleich – aber mit anderem Befund: „In manchen Theatern ist zwar der Zuschauerraum barrierefrei“, bemerkte Uwe Schinkel von der Glanzstoff-Akademie der inklusiven Künste. „In den Backstagebereich können Künstler im Rollstuhl aber nicht gelangen.“ Weiter sah er auf der eigenen Homepage Verbesserungsbedarf in puncto Lesbarkeit – eine Barriere der visuellen Art.Während Andreas von Hören spontan die Leitung der freien Runde übernommen hatte, moderierten Julia Wessel und Andreas Wiese das Thema Geld. Als Funktionen des Freien Netzwerks kam nicht nur heraus, dass manche Förderanträge nur vom Verein gestellt werden könnten. Man erhoffte sich auch Service von Organisation bis Beratung, für deren Übernahme besonders Maler Wiese sich dankbar zeigte: „Ich selbst greife lieber zum Pinsel.“

Bei einer so bunten Zusammensetzung, wie die freie Szene sie bei den Netzwerktreffen bietet, war an den Tischen kein Mangel an Ideen und reger Beteiligung. Beispiel Nachhaltigkeit: Wen der Farb-Zufall dorthin verschlug, konnte das Thema ganz unterschiedlich angehen. So Daniela Raimund von der gastgebenden Färberei, die dazu spontan die Dauerhaftigkeit in der Kulturarbeit zählte; ihren Vorwurf an nur befristete Förderung benannte sie am Tisch prägnant: „Projektitis“.Lukas Hegemann sah dort den Bezug dagegen ökologisch: Der Chef der Börse hatte vor einer Weile unter dem Titel „Landpartien“ Fahrradtouren zu Biohöfen veranstaltet, kombiniert mit Musik und Lesung – und war sogar selbst in die Pedale gestiegen.

 

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Finanzamt Wuppertal-Elberfeld: 132/5901/5166

 


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