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TALKultur Februar 2020

TalKultur am Freitag, 14. Februar 2020, 20:04 Uhr / Es moderiert Brigitta Hildebrand

„I muaß im frühern Lebn a Reblaus gwesen sein“ – Der Engelswein

Der Engelswein
Janus Fenske mit dem Engels-Wein // Fotos: Brigitta Hildebrand

Wuppertal feiert 2020 einen weiteren berühmten Mitbürger: Friedrich Engels. In der Vorbereitungsphase zum Festjahr anläßlich seines 200. Geburtstages kam den Weinhändlern Christian und Janus Fenske die Idee, dazu einen Engelswein zu kreieren. Der Barmer Philosoph, Unternehmer und Revolutionär war nämlich auch ein trinkfester Gourmet. Seine Liebe zum Wein scheint er auf einer Wandertour durchs Burgund entdeckt zu haben, wie seine Aufzeichnungen über Reben und Räusche bekunden. Riesling von Deutschlands bester Lage vom „Roten Hang“ im Wonnegau war sein Lieblingsweißwein. Der ist auch ganz schön teuer. Deshalb kooperierten die Fenskes mit dem befreundeten Weingut Dietrichs aus der Pfalz. Herausgekommen ist ein feiner Wein aus einer ebenfalls guten Lage, dem „Großen Garten“. Am 19. Februar wird der Wein in der Weinhandlung Fenske verkostet. Voranmeldungen bitte unter
info@weine-feinkost.de.

 


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Weltenwanderer - „atlas“ im Theater am Engelsgarten - Elena Hong

Weltenwanderer - „atlas“ im Theater am Engelsgarten - Elena Hong
Weltenwanderer - „atlas“ im Theater am Engelsgarten // Foto: Uwe Schinkel

Auf vielschichtige Weise setzt sich das mit dem Mühlheimer Dramatikerpreis 2019 ausgezeichnete Migrationsstück mit den Themen boatpeople, VertragsarbeiterInnen in der DDR und der Wendezeit in Deutschland auseinander. Der Autor lässt seine Recherchenerkenntnisse in die erfundene Geschichte dreier Frauen und eines Mannes münden, Menschen, die es zwischen den Kontinenten hin und her wirft. Der große Reiz des Stückes liegt darin, dass der Autor unbekümmert zwischen den verschiedenen Orten und Zeiten hin - und herspringt. Das verlangt den vier Protagonisten - Thomas Braus, Julia Wolff, Julia Meier und Philippine Pachl - einiges ab. Neben Sprechchorpassagen entwickeln sie packende Charaktere. Das Schauspiel Wuppertal bringt mit „atlas“ die 2. Inszenierung im deutschsprachigen Raum heraus. Dabei hat die Regisseurin Jenke Nordalm die Kritik berücksichtig, die 2019 nach der Uraufführung in Leipzig geäußert wird: „Ein Theaterstück über Asiaten, in dem aber keiner... der ethnischen Gruppe (d. Red.)... mitwirkt“. Deutsch-asiatische Kulturschaffende kritisieren in einem Offenen Brief „Atlas“ von Thomas Köck am Schauspiel Leipzig. Dies sei kein Einzelfall, sagt die Choreographin Olivia Hyunsin Kim. In Wuppertal wurden daher auch Gespräche mit der örtlichen vietnamesisch-deutschen Community geführt. Und der Autor Thomas Köck hat sich die Kritik zu Herzen genommen. Künftige Aufführungen sollen künftig nur noch in paritätischer Besetzung mit Schauspielern vietnamesischer Herkunft stattfinden. Elena Hong berichtet. Der nächste Aufführungstermin von ″atlas″ ist am 15. März im Theater am Engelsgarten. Karten gibt es über die „Kulturkarte“ und in allen bekannten VVK-Stellen.

 


Zum Nachhören / Weltenwanderer - „atlas“ im Theater am Engelsgarten

 

Das „TALKultur“-Studiogespräch: „Auf ein Wort“ - Brigitta Hildebrand mit Christoph Grothe und Hans-Dieter Westerhoff

TALKultur-Studiogespräch: Auf ein Wort
Christoph Grothe und Hans-Dieter Westerhoff im Studio // Foto: Brigitta Hildebrand

Unter den Schlagworten „Denker-Macher-Wuppertaler“ plaudern Kurator Hans-Dieter Westerhoff und der neue Projektleiter Christoph Grothe über die wesentlichen Facetten des Barmer Unternehmers. Dabei verweisen sie auf seine Werke und Taten und natürlich auf das umfangreiche Festprogramm. War der 100. Geburtstag des berühmten Stadtsohnes Wuppertal gerade mal ein Festakt wert, geht ab dem offiziellen Start des Engelsjahrs am 15. Februar 2020 ein Feiermarathon mit über 100 großen und kleinen Festakten durch Wupeprtal. Dabei ist es gelungen, alle namhaften Einrichtungen im Tal zu aktivieren und alle Wuppertaler mit eigenen Themen und Workshops sowie Projekten einzubinden. Das Ganze wird unterstützt und gefördert mit öffentlichen Mitteln unter der Schirmherrschaf des Ministerpräsidenten von NRW, Armin Laschet. Für Jeden ist etwas dabei, mal ernsthaft, mal lustig, mal nachdenklich oder frech und provokativ. Natürlich verraten die beiden Engelsjahr -Macher auch, was ihre ganz besondere Lieblingsveranstaltung bzw. -idee ist. In allen Rathäusern und Büchereien und anderen öffentlichen Gebäuden liegen die Quartalshefte mit den Veranstaltungen zum Nachlesen aus. Und natürlich gibt es auch das ganz große „Engels2020“- Programm für den Gesamtüberblick.

 


Zum Nachhören / Teil 1 – TALKultur-Studiogespräch

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