﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 11:42:27 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Zukunftslabor Orte</title><link>https://fnwk.de:443/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/rss/category/1897/zukunftslabor-orte</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/rss/category/1897/zukunftslabor-orte" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kunststation Wuppertal]]></title><link>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/kunststation-wuppertal</link><description><![CDATA[<p class="ztext"><img alt="Kunststation" src="/portals/0/Images/zukunftslabor/orte/01Kunststation02.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 100%; height: 100%;" title="Kunststation" /></p>

<p class="ztext">Auch aus einem &bdquo;Wachküssen&ldquo; kann ein Labor entstehen: Mitten im aktiven, gut frequentierten Bahnhof in Vohwinkel, dem Stadtviertel im Wuppertaler Westen, entstand 2014 die Kunststation von Bildhauer Eckehard Lowisch und seiner Frau Tine Lowisch. Kulturnachbar am historischen Verkehrsknotenpunkt ist die Initiative des Bürgerbahnhofs. Die Kunststation bringt durch ihre Kunst- und Kulturangebote Leben in die städtische Peripherie und wird dabei von der Deutschen Bahn und dem Bürgerverein Vohwinkel gestützt. Lange stand die ehemalige Expressgutabfertigung leer. Eigenhändig, mit viel ehrenamtlichem Engagement wurde sie renoviert und zum Atelier- und Ausstellungsort. Die Ausstattung besteht aus Sachspenden und stammt zum Teil aus dem eigenen Haushalt. Formal ist die Kunststation ein nichtkommerzieller Projektraum für gegenwärtige und zukünftige künstlerische Positionen mit dem Schwerpunkt Bildende Kunst. Sie arbeitet mit professionellen Künstler*innen zusammen und liebt den Wuppertaler Bezug. Herz und Puls der Arbeit ist die partnerschaftliche Kuration, verbunden mit logistischer und technischer Unterstützung.</p>

<p class="ztext">Mit einem Kunstraum im Bahnhof landen Kunstverständnisse wie ein Ufo mitten im öffentlichen Raum. Das Kunststation-Labor bewirkt einen Passant*innen-Effekt: Alle, die vorbeikommen &ndash; auch die, die kein Vertrauen (mehr) in die Kunst haben &ndash;, sind eingeladen. Der ehemalige Leerstand ist nun Freiraum, durch den sich für das gesamte Areal ein Piazza-Effekt ergibt. Das 5-Nischen-Projekt mit fünf markanten Marmor-Skulpturen von Eckehard Lowisch ist als suburbane Intervention am Bahnhofvorplatz präsent. Seit April 2019 ist die Werkgruppe im Bestand der Sammlung des Von der Heydt-Museums. Hier zeigt sich: im Westen, direkt an der Nordbahntrasse, gelingt eine harmonische Schnittmenge zwischen institutioneller und freier Kunst. Der Eintritt ist &ndash; ganz niederschwellig &ndash; übrigens frei, hier, wo sich Viertel und Kunst mit Stadt, Rhein, Ruhr, Land und Welt verbinden. Enkeltauglich sind am Projekt die Beiträge zur Mobilitätswende und zur Gesundheitsförderung sowie die stadtverbindende Förderung des solidarischen Miteinanders. Weiter sind Zukunftsperspektiven mit Freiluftszenarien gefragt, im und um das Bahnhofsgebäude, für Natur, Kultur und Technik.</p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="http://www.kunststation-wuppertal.de/" target="_blank">Kunststation</a></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Jan 2021 18:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/kunststation-wuppertal</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-259]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Café Swane]]></title><link>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/caf233-swane</link><description><![CDATA[<p class="ztext"><img alt="Café Swane" src="/portals/0/Images/zukunftslabor/orte/02Swane.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 100%; height: 100%;" title="Café Swane" /></p>

<p class="ztext">Aus dem lebendigen Umgang mit der kulturellen Vielfalt in Wuppertal, der Stadt, in der Menschen aus 160 Ländern zusammenleben, hat sich die markante Kultur- und Stadtentwicklungsarbeit im Café Swane entwickelt. 2014 öffnete die im Senegal geborene Gründerin Selly Wane das Lokal in den durch das frühere Luisencafé sehr bekannten Hinterhofräumen im Elberfelder Luisenviertel, ausgestattet mit Upcycling-Möbeln, die ein Statement für ökologischen Weitblick bilden.</p>

<p class="ztext">Als vibrierender Ort in Wuppertal führt das Swane Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen zusammen, initiiert Dialoge, Austausch und ein vielseitiges kulturelles Programm mit Konzerten, Lesungen und Performances. Im Wintergarten finden regelmäßig Kunstausstellungen und Gesprächskreise statt. Ein Laborcharakter entwickelt sich zudem aus dem Miteinander von &bdquo;Upcycling | Shop | Kultur&ldquo;. Die von Handwerker*innen und Künstler*innen aus dem Senegal gefertigten Möbel und Accessoires, die aus Restrohstoffen wie Öltonnen oder Kronkorken gemacht werden, gehören zur Einrichtung des Cafés, werden aber auch verkauft. Eine menschenwürdige und naturfreundliche Herstellung der Produkte steht im Mittelpunkt. Dies soll ein Statement für soziale und ökologische Nachhaltigkeit sein und Mut machen, kleine Unternehmen zu gründen, mit denen auch die handwerkliche und kaufmännische Ausbildung gefördert wird.</p>

<p class="ztext">Lokal im Swane engagiert sich &bdquo;Cookin&rsquo; Hope&ldquo; mit hingebungsvoll zubereiteten Speisen aus aller Welt als Lernrestaurant. Mit Praxis- und Theorieteilen, Gründungsund Bewerbungsseminaren bietet es konkrete berufliche Perspektiven für geflüchtete Menschen. Das Café finanziert sich über die Gastronomie. Das Kulturprogramm wird über Förderanträge von dem im Swane gegründeten ADDE-Verein unterstützt, der Allianz für Diversität, Dialog &amp; Empowerment. Neben den zwölf direkten Swane-Mitarbeiter*innen gehören Künstler*innen und Gäste zum erweiterten Team. &bdquo;Encourage one another and build another up&ldquo; ist der Slogan von &bdquo;Cookin&lsquo; Hope&ldquo; und dem Swane mit seinen vitalisierenden Zukunftsperspektiven: Zukunftslabor heißt hier, gemeinsame Identität global zu denken, um zu erfahren und zu gestalten, dass alle in einem Boot sitzen. Partizipation entsteht dann, wenn Menschen sich gegenseitig unterstützen und Verständnis für das Gegenüber zeigen. Formate für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gehören im Swane zum Weg in die Zukunft. Sie gelten als enkeltauglich, genau wie Kreislaufwirtschaft und Social Entrepreneurship.</p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="https://www.swane-fairecycledesign.com" target="_blank">Swane</a></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Jan 2021 18:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/caf233-swane</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-260]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kulturkindergarten]]></title><link>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/kulturkindergarten</link><description><![CDATA[<p class="ztext"><img alt="Kulturkindergarten" src="/portals/0/Images/zukunftslabor/orte/03KulturKiGa.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 100%; height: 100%;" title="Kulturkindergarten" /></p>

<p class="ztext">Nicht früh genug kann sie beginnen, die Gestaltung von Zukunft und Stadt und einfach dem Menschsein. &bdquo;Denn was sind Zukunftslabore, wenn nicht Kindergärten?&ldquo; Seit August 2018 gibt es den Kulturkindergarten direkt an der Nordbahntrasse, für Kinder der Wuppertaler Nordstadt von null bis sechs Jahren. Initiiert und begleitet wurde und wird die öffentliche Einrichtung von der Alten Feuerwache und dem forum e. V., die sich beide vielseitig für Prävention und Integration einsetzen. Von klein auf spielen in dem von Astrid Ippig geleiteten Kulturkindergarten Kunst, Kultur und Natur eine große Rolle. Neben den 15 bis 20 Pädagog*innen und rund zehn hauswirtschaftlichen Mitarbeiter*innen von proviel gibt es eine enge Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus den Sparten Musik, Theater, Tanz, Literacy (Alphabetisierung) und bildender Kunst. Schlüsselfigur ist hier der Musiker Björn Krüger mit Kunstangeboten und -projekten. Musikvideos oder Konzerte im Garten sind aktuell Früchte der Corona-Krise, vorher schon eine Kooperation mit dem Sinfonieorchester Wuppertal. &bdquo;Bindung steht im Mittelpunkt&ldquo; ist der Leitsatz für die Arbeit in den fünf Tagesgruppen.</p>

<p class="ztext">Die Entwicklung von Stärken und damit der Persönlichkeit der Kinder steht des Weiteren im Fokus. Im Dialog mit der Stadt und dem Viertel möchten die Betreiber &bdquo;den Kindergarten neu denken&ldquo;, positiv in die Familien und Stadt hineinwirken und damit einfach für den sozialen Raum gut sein. Über die Trasse, zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus ist das Areal direkt neben dem Campus von Utopiastadt gut zu erreichen.</p>

<p class="ztext">Kunst und Kultur eignen sich hier besonders, um Vielfalt und Demokratisierung zu fördern. Die Kinder können sich ausprobieren und lernen, wertschätzend und respektvoll miteinander umzugehen und ihre Gegenwart (und damit die Zukunft) miteinander zu gestalten. Enkeltauglich heißt hier: von klein auf und mittendrin! Der Kulturgarten der Alten Feuerwache mit seinen Beeten, Obstbäumen, der Wildblumenwiese, der Feuerstelle, dem Zeltplatz und mittlerweile ersten Tieren liegt direkt neben dem Kindergarten und bietet Naturerfahrungen mitten in der Stadt. Spiele und Spielzeug erfinden, Selberbauen, Umbauen, Erfinden, den Raum um sich herum gestalten und den eigenen Ideen anpassen: All dies zeigt den Kindern schon früh ihre Selbstwirksamkeit und die Kraft ihrer Phantasie.</p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="https://www.altefeuerwache-wuppertal.de/wir-fuer-kinder-und-familien/kulturkindergarten" target="_blank">Kulturkindergarten</a></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Jan 2021 18:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/kulturkindergarten</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-261]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[LOCH]]></title><link>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/loch</link><description><![CDATA[<p class="ztext"><img alt="LOCH" src="/portals/0/Images/zukunftslabor/orte/04Loch.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 100%; height: 100%;" title="LOCH" /></p>

<p class="ztext">Wenn &bdquo;Experimentierfläche und zweites Wohnzimmer&ldquo; zusammenkommen und sich an diesem Ort jede*r austoben kann, dann entsteht ein sich wandelndes Labor voller Eigenarten: Aus der Zwischennutzung &bdquo;Sommerloch&ldquo; in verschiedenen Gebäuden der Stadt wurde ein &bdquo;Sommer-LOCH&ldquo; und dann ganz einfach ein LOCH. Ursprünglich startete es mitten in der lauen Sommerzeit als Verquickung von ungewöhnlichen und genreübergreifenden Veranstaltungen in einer alten Villa an der B7 in Elberfeld, anschließend gastierte es in den nahen Elba-Hallen und hat nun seit über drei Jahren seine Heimat im der alten Jugendbücherei &bdquo;Bücherschiff &ldquo; gefunden, mittendrin zwischen Ölberg, Luisenviertel und Fußgängerzohne. Als einen Ort &bdquo;spartenübergreifenden Konsums&ldquo; definiert es sich selbst, als Platz &bdquo;des anonymen Austausches von wilden Gedanken und erstklassigen Drinks&ldquo;.</p>

<p class="ztext">&bdquo;Man kann im LOCH alleine sein, ohne allein zu sein&ldquo;, hieß es mal von einem Besucher. Das Programm setzt sich aus Jazz, Pop, Indie, experimentellen Konzerten, schrägen Lesungen unabhängiger Autor*innen, Theater, &bdquo;ausufernden Bastelnachmittagen&ldquo;, Performances und Ausstellungen zusammen. Hier geht es um Ernstes, um Unfug und die Mischung aus allem. Der schon mehrfach mit dem Applaus-Spielstättenprogrammpreis des Bundes gekürte Ort finanziert sich durch Fördergelder, Spenden, Sponsoring und Einnahmen aus Veranstaltungen, getragen von viel ehrenamtlicher Arbeit. Die Macher beschreibt LOCH-Initiator und Musiker Maik Ollhoff als eine &bdquo;diverse und bunt gemischte Truppe, eine Armada von Verrückten, ohne die das LOCH nicht möglich wäre&ldquo;.</p>

<p class="ztext">Es versteht sich als Schmelztiegel und Plattform für ungewöhnliche und offene Projekte aus &bdquo;Unangebrachtem und Ernstgemeintem&ldquo; und ist zugleich soziokulturelles Zentrum. Mit dieser Offenheit auch für das Risiko sieht sich das LOCH in der Wuppertaler Tradition. In Zukunft möchte es als fest verankerte Kulturinstitution wandelbar und niedrigschwellig bleiben und beständig stets um die Ecke denken. Enkeltaugliches Leben verbindet das LOCH mit nachhaltigen und generationenübergreifenden Strukturen, einer Vernetzung der Menschen, Wissens- und Fähigkeitsaustausch, gerne unkonventionell mobil quer durch die Stadt und zugleich mit viel Aufenthaltsqualität.</p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="http://lochloch.sommerloch.info/programm.html" target="_blank">LOCH</a></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Jan 2021 18:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/loch</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-262]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Utopiastadt]]></title><link>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/utopiastadt</link><description><![CDATA[<p class="ztext"><img alt="Utopiastadt" src="/portals/0/Images/zukunftslabor/orte/05Utopiastadt.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 100%; height: 100%;" title="Utopiastadt" /></p>

<p class="ztext">Utopiastadt ist ein &bdquo;andauernder Gesellschaftskongress mit Ambition und Wirkung&ldquo;. Ein Zukunftslabor par excellence? Die Frage &bdquo;Wie wollen wir leben?&ldquo; ist für Utopiastadt seit über zehn Jahren Dauerbrenner. Beate Blaschczok und Christian Hampe starteten anfangs mit einem Magazin. Ein Symposium, Ausstellungen, ein Stadtmacherfestival folgten. Am Mirker Bahnhof direkt an der Nordbahntrasse hat die pulsierende Utopiastadt mit vielen Unterstützer*innen ihre Heimat gefunden. Trägerin ist die Utopiastadt gGmbH, Gesellschafter der Förderverein. Ohne Grundfinanzierung via Stadt, Land oder Bund (über-)lebt das Unternehmen via Querfinanzierung, Projektarbeit, Vermietungen. Ankermieter sind u. a. das Café Hutmacher und eine Tanzschule. 150 bis 200 Ehrenamtler*innen und einige Bundesfreiwilligendienstler*innen geben aktiv den Puls.</p>

<p class="ztext">Aus dem grundsätzlichen &bdquo;Recht, gehört zu werden&ldquo; ist eine Form des Zusammenarbeitens entstanden, bei der alles diskutiert und ausgehandelt wird, auch wenn Prozesse kompliziert werden können. Coworking-Arbeitsplätze, Reparaturwerkstätten, die Mirker Schrauba, der Radverleih, Open data und Open tech, Urban Gardening-Gruppen und weitere Module bündeln autark Fähigkeiten und Wissen, geben beides weiter. Vertreter*innen aller Bereiche treffen sich in Gremien. Hier ist jede*r für ihr und sein Projekt verantwortlich, hat Freiraum, spricht mit vielen Menschen, lernt in Aushandlungsprozessen unterschiedliche Bedürfnisse kennen. Durchhaltevermögen ist gefragt. Utopist*innen sanieren den alten Bahnhof und sichern seit 2018/19 eine Brachfläche von 40 000 m&sup2;.</p>

<p class="ztext">Hier heißt es, ohne Masterplan Utopien zu erproben und einfach auszuprobieren: Wie kann es anders gehen? Wie können wir gemeinsam Gesellschaft gestalten? Selbstwirksamkeit, Solidarität, Kooperation und Empathie sollen zukunftsweisend die Nutzungsideen prägen, die sich an konkreten Bedarfen orientieren. Vom Viertel aus lokal, bundesweit bis in die Welt vernetzen und wirken sie, auch mit Kulturveranstaltungen (Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Performances) und Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Der internationale Architektur und Gebäudeenergiewettbewerb Solar Decathlon findet 2022 auf dem Utopiastadtgelände statt. Ob im Viertel mit Forum:Mirke, im Kontakt mit der Stadtverwaltung und in Netzwerken wie /devtal, Immovielien oder anderen: &bdquo;Im kooperativen Miteinander arbeiten die Utopist*innen an einer lebenswerten Zukunft.</p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="https://clownfisch.eu/utopiastadt/" target="_blank">Utopiastadt</a></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Jan 2021 18:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/utopiastadt</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-263]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Alte Feuerwache]]></title><link>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/alte-feuerwache</link><description><![CDATA[<p class="ztext"><img alt="Alte Feuerwache" src="/portals/0/Images/zukunftslabor/orte/06Feuerwache.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 100%; height: 100%;" title="Alte Feuerwache" /></p>

<p class="ztext">Schon seit 1991 ist die Alte Feuerwache im Mirker Quartier eine zentrale Jugend- und Begegnungsstätte für Menschen vieler unterschiedlicher Kulturen. Sie ist zu einem sozialen und kulturellen Labor geworden, indem sie Kinder, Jugendliche und Familien, in herausfordernden Lebenssituationen begleitet.</p>

<p class="ztext">Direkt an der Gathe gelegen leistet sie neben einer offenen Kinder- und Jugendarbeit auch eine Intensivbetreuung. Bindung, Beziehung und Bildung sind Pfeiler ihrer innovativen Pädagogik, zum Beispiel in den Achtsamkeitsgruppen. Hier eignet sich besonders Kunst, um Kinder in Selbstwirksamkeitsprozessen zu stärken. Musiktheater, Rhythmusgruppen, theatralische Ausdrucksmöglichkeiten, die Kulturwerkstatt und Kunstaktionen tragen dazu bei: &bdquo;Kinder erfahren, dass sie ihre Umwelt gestalten, stark sein können und positive Erfahrungen machen&ldquo;, erklärt Jana-Sophia Ihle, neben Joachim Heiß leitendende Persönlichkeit der Alten Feuerwache. Ziel ist, die Kinder möglichst lückenlos biografisch zu begleiten und damit auch eine Präventionskette zu entwickeln. So ist aus einem eigenen Impuls in Kooperation mit anderen Akteuren der Kulturkindergarten für die ganz Kleinen an der Nordbahntrasse entstanden. Vor Ort in der Alten Feuerwache gibt es kulturelle Kooperationen mit der &bdquo;erwachsenen&ldquo; Kulturszene, zum Beispiel mit dem Talflimmern (Sommerkinoprogramm).</p>

<p class="ztext">Insgesamt gilt es, ein Bewusstsein für soziale Schieflagen zu schaffen, eine innovative Quartiersentwicklung voranzutreiben und auf das Thema der steigenden Armut aufmerksam zu machen: Über Kampagnen wie &bdquo;Armer Anfang ist schwer&ldquo; und &bdquo;Wir feiern 25 Jahre Kinderarmut&ldquo; werden gesellschaftliche Missstände deutlich gemacht. Hier wirkt ein multiprofessionelles Team aus Pädagogen*innen, Erziehern*innen, Hausmeistern, Hebammen, Sozialarbeiter*innen, Künstler*innen und Verwaltungskräften zusammen, unterstützt von etlichen Ehrenamtlichen und Aushilfskräften, sowie Praktikant*innen und FSJler*innen. Die nicht einfache Finanzierung speist sich aus verschiedenen Töpfen. Grundlagen für Enkeltauglichkeit sind verlässliche Beziehungen zwischen Menschen, soziale Netzwerke und eine solidarische Gesellschaft. Migrantenselbstorganisationen wie &bdquo;Die weißen Herzen&ldquo; zeugen von der Selbstwirksamkeit. Perspektivisch heißt es, Armutslagen von Kindern und Familien weiter zu bekämpfen, selbst finanziell &bdquo;mehr Wasser unter dem Kiel&ldquo; zu haben, sozial benachteiligte Quartiere und Menschen strukturell zu unterstützen und ihre Bewohner*innen schon in jungen Jahren dazu zu befähigen, bessere Lebenssituationen zu gestalten.</p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="https://www.altefeuerwache-wuppertal.de/" target="_blank">Alte Feuerwache</a></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Jan 2021 18:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/alte-feuerwache</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-264]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Café ADA - Insel]]></title><link>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/caf233-ada-insel</link><description><![CDATA[<p class="ztext"><img alt="Café ADA - Insel" src="/portals/0/Images/zukunftslabor/orte/07Insel.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 100%; height: 100%;" title="Café ADA - Insel" /></p>

<p class="ztext">&bdquo;Insel&ldquo; heißen sie beide, der im Herbst 2019 gegründete Verein &bdquo;Insel e. V.&ldquo; und das legendäre Café ADA im Mirker Viertel. Ada ist türkisch und bedeutet Insel. Als zentraler Kunst- und Kulturort für Jazz, Tanz, Tango, Literatur, Performances, Ausstellungen und vieles mehr ist er seit Jahrzehnten in Wuppertal, ganz Deutschland und international eine Referenz.</p>

<p class="ztext">Ganz früher war er eine Bandweberei, in den 80er-Jahren befand sich in der oberen Etage eine Moschee. Mit viel Engagement von unterschiedlichen Akteur*innen mauserte sich der Ort in den 90er-Jahren zu einem pulsierenden und experimentierfreudigen multikulturellen Zentrum und Café. Ganz zu Beginn hieß die obere Etage zeitweise DADA, ein Zeichen &ndash; neben vielen anderen &ndash; für ein jahrzehntelang vielseitiges und impulsives, mit viel Herzblut und Kreativität organisiertes Programm. Pina Bausch und das Tanztheater-Ensemble fühlten sich hier zu Hause. Das ADA galt lange nicht nur ihnen als zweites Wohnzimmer: Die Tanzfestival-Reihe &bdquo;Ikonoclaste&ldquo; von Jean Laurent Sasportes, lange Jahre Tänzer beim Tanztheater und heute freier Choreograph, ist heute noch vielen ein Begriff. Der Gastronom Mehmet Dok ist seit Jahrzehnten eine ADA-Schlüsselfigur. Auch wenn es in den letzten Jahren ruhiger wurde, verbinden sich hier immer noch Mythos und vibrierende Sehnsucht, den Ort neu zu beleben. 2019 wurde nach einem Besitzerwechsel der &bdquo;Insel e. V. neu gegründet, mit einem vielköpfigen Team um den Regisseur Torsten Krug, und die obere Etage gemietet. Der Verein erhält dafür einen Grundstock an institutioneller Förderung von der Stadt.</p>

<p class="ztext">Herausforderung ist, Altes mit Neuem zu verbinden: Der Insel e. V. möchte, an das traditionelle ADA anknüpfend, enkeltauglich eine neue Experimentier- und Laborsituation schaffen: Als künstlerischer Freiraum, als Ort für interdisziplinäre Produktionen, als eine weitere Heimat für die freie Szene mit einem spartenübergreifenden, auch internationalen Programm und einer alternativen Akademie. Interkulturelle, inklusive und nachhaltige Akzente sollen Kunst und Dialoge vor Ort prägen, eine agile Weiterentwicklung zum barrierefreien Begegnungsort möglich machen und neue Netzwerke und noch mehr Wurzeln entstehen lassen. Insel-Partner sind jetzt schon das )) freie netz werk )) KULTUR oder der internationale Architektur- und Gebäudeenergie-Wettbewerb Solar Decathlon 2021, der (2022 stattfindend) Studierende aus aller Welt ins Mirker Viertel bringt.</p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="https://insel.news/" target="_blank">INSEL e.V.</a></p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="https://www.cafeada.de" target="_blank">Café ADA</a></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Jan 2021 18:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/caf233-ada-insel</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-265]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[die börse]]></title><link>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/die-b246rse</link><description><![CDATA[<p class="ztext"><img alt="die börse" src="/portals/0/Images/zukunftslabor/orte/08Boerse02.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 100%; height: 100%;" title="die börse" /></p>

<p class="ztext">Was geschieht, wenn Kultur für alle Schichten und Altersgruppen zugänglich und erlebbar wird? Genau so kann ein kontinuierliches Labor entstehen. Mit diesem Vorhaben ging 1974 das Kommunikationszentrum die börse bundesweit als eines der ersten soziokulturellen Zentren an den Start. Für die langjährige erste Phase steht vor allem das markante Gebäude am Viehhof im Quartier Arrenberg, mit Konzerten, Festivals und dem legendären Wackeltreff.</p>

<p class="ztext">1998 zog die börse an die Wolkenburg 100 in der Südstadt am Hesselnberg. Hier ist sie heute noch und arbeitet als gGmbH daran, die Ideen der Völkerverständigung, der europäischen Einigung, der Friedensarbeit, der Emanzipation und des Antirassismus mit einem vielseitigen Programm einzulösen. Neben Partys setzen Konzerte, Tanz und Theater, Poetry-Slams, Lesungen und spartenübergreifende Angebote für Kinder und Jugendliche beim Publikum bis ins hohe Alter ästhetische Akzente. (Kulturelle) Initiativen finden hier eine Heimat. Intern gibt es börsianer auf 14 festen Stellen, dazu die Gastro und Aushilfen. Im Programm präsentiert die börse pro Jahr ca. 200 Künstler*innen und Dozent*innen. Die börse finanziert sich zu 40 Prozent aus städtischen Zuschüssen, zu 20 Prozent aus eingeworbenen, öffentlichen Projektgeldern, zu 10 Prozent aus privaten Spenden und zu 30 Prozent aus im Veranstaltungsbereich erwirtschafteten Geldern.</p>

<p class="ztext">Projektarbeit liegt ihr am Herzen. Projekte wie &bdquo;Lebe Liebe Deine Stadt. Tanz und Performance bewegen Wuppertal&ldquo; (2015 bis 2018) und die &bdquo;DemokratieWerkstatt Hesselnberg-Südstadt&ldquo; (seit 2018) zeigen, wie die börse mit Interaktions und Partizipationsangeboten in die Stadt und das Viertel hineinwirkt. Sie sieht sich als Ermöglicherin, als aktiver Teil der sich verändernden Stadtgesellschaften, und nimmt wie ein Seismograph aktuelle Themen auf. Für Projektarbeit und Enkeltauglichkeit gilt: &bdquo;Grenzen in der Gesellschaft sehen, erkennen, einreißen, feiern.&ldquo; &bdquo;Es gibt weiter Luft nach oben&ldquo;, so Lukas Hegemann, Geschäftsführer seit 2017, sei es angesichts der Beteiligung von Menschen anderer Kulturen (bisher noch 7 Prozent) oder im breiten Spektrum an Herausforderungen angesichts des Klimawandels. Die börse selbst sieht sich als Arbeitsort, um Utopien umzusetzen. Sowohl die Gegenwart als auch der Blick in die Zukunft prägen: &bdquo;Kultur ist auch, wenn wir es selber machen. Kultur ist Lebensmittel. Kultur darf Spaß machen.&ldquo;</p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="https://dieboerse-wtal.de/" target="_blank">die börse</a></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Jan 2021 18:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/die-b246rse</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-266]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Junior Uni]]></title><link>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/junior-uni</link><description><![CDATA[<p class="ztext"><img alt="Junior Uni" src="/portals/0/Images/zukunftslabor/orte/09JuniorUni.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 100%; height: 100%;" title="Junior Uni" /></p>

<p class="ztext">Labore gehören hier zum bunten Alltag: Die Junior Uni ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus, bundesweit, sogar international bekannt. &bdquo;Wuppertaler Kinder- und Jugenduniversität für das Bergische Land gGmbH&ldquo; ist der ausführliche Name für diesen Ort außerschulischer Bildung. 2008 startete die Junior Uni in einem alten Fabrikgebäude an der Wupper; wenige hundert Meter weiter steht nun seit 2013 die neue, bunte, runde Junior Uni am Brögel, direkt neben Wupper und Schwebebahn, gut erreichbar genau zwischen Barmen und Elberfeld. Rein privat finanziert sie sich über Spenden von Stiftungen, Unternehmen, Freunden und Förderern.</p>

<p class="ztext">Seit den Anfängen ist Prof. Ernst-Andreas Ziegler als Ideengeber dabei, Ariane Staab leitet mit einem engagierten Team die Junior Uni. Ihre &bdquo;Pädagogik der leuchtenden Augen&ldquo; löst die Junior Uni rein optisch direkt ein. Ein junges, dynamisches Team von 25 festen Mitarbeiter*innen und 150 Dozent*innen begleitet Kinder und Jugendliche als Botschafter*innen beim spielerisch-experimentierenden Erwerb von Wissen: MINT-Fächer stehen im Fokus (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), aber auch Sozialwissenschaften und Kunst &amp; Kultur, zunehmend interdisziplinär, also auch im Zusammenwirkungsbereich von Wissenschaft und Kunst, wo Künstlerpersönlichkeiten die Kurse leiten. Auch in den anderen Bereichen gibt es ein pulsierendes Netzwerk an Kooperationen, mit Museen, den Wuppertaler Bühnen, der bergischen Musikschule und anderen.</p>

<p class="ztext">Ihren Slogan &bdquo;Mut zur Zukunft&ldquo; nährt die Institution, indem sie Lernfreude weckt und weitergibt. Wissenstransfer steht für sprühende Funken. Es gilt, Leidenschaft zu wecken, um nachhaltiges, verantwortliches Handeln und kritisches Hinterfragen zu säen. Aktuell steht die Nutzung nachhaltiger Energien wie die Solarenergie im Fokus. Ein Leitmotiv ist, die Erde noch mehr als schützenswertes Objekt zu etablierten. Um enkeltauglich zu einem umfassenden Gesellschaftslabor zu werden, gilt es, noch mehr Kinder und Jugendliche aus sozusagen bildungsfernen Familien zu erreichen, Schwellenängste zu überwinden und ganz einfach das Konzept weiterzutragen. Neben dem schon bestehenden Netzwerk könnte dies durch ungewöhnliche Kooperationen, zum Beispiel mit der Alten Feuerwache, erreicht werden.</p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="https://www.junioruni-wuppertal.de/de/" target="_blank">Junior Uni</a></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Jan 2021 18:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/junior-uni</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-267]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Oper Wuppertal]]></title><link>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/oper-wuppertal</link><description><![CDATA[<p class="ztext"><img alt="Oper Wuppertal" src="/portals/0/Images/zukunftslabor/orte/10Oper.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 100%; height: 100%;" title="Oper Wuppertal" /></p>

<p class="ztext">&bdquo;Wir singen Dinge, die man nicht sagen kann.&ldquo; Oper an sich ist eine Laborsituation: Hier verbindet sich schon seit der Antike szenische Aktion mit Musik. 1905 wurde das Opernhaus in Barmen gebaut, das heute die Wuppertaler Bühnen mit den Sparten Oper, Schauspiel und Symphonieorchester sowie das Tanztheater beheimatet. &bdquo;Singen, singen, singen&ldquo;: Seit der Spielzeit 2016/2017 leitet der Intendant Berthold Schneider die Oper. Mit 300 Mitarbeiter*innen sind die Wuppertaler Bühnen und das Symphonieorchester ein großer Dampfer, der sich über Einnahmen und öffentliche Fördermittel finanziert. In Wuppertal sind die Stadt und ihre Oper in den letzten Jahrzehnten eng zusammengewachsen, mit erfolgreichen, preisgekürten Opernproduktionen, experimentellen Gesamtkunstwerken und einem festen Sänger*innen-Ensemble.</p>

<p class="ztext">Projekte wie &bdquo;Wechsel/Wirkung&ldquo;, bei dem Intendant Berthold Schneider für drei Wochen seinen Job mit Uwe Schneidewind tauschte, dem damaligen Präsidenten des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, versuchen, die eigene Institution, aber auch die Stadtgesellschaft dazu anzuregen, Veränderung als etwas Positives zu begreifen, das geübt werden kann. Reihen wie &bdquo;Sound of the City&ldquo; sind den Klängen der Stadt auf der Spur, ziehen eigene Achsen, die kreativ im musikalischen Dialog an verschiedenen Orten wirken. Dazu tragen szenische Reflexionen zur Utopie bei, gar fiktive Bürgermeisterwahlen in der nächtlichen Clubszene. In der künstlerischen Arbeit spielen das prozesshafte Arbeiten, das Andersdenken und die Veränderungen von klein auf eine Rolle. &bdquo;Oper von Anfang an&ldquo;, Mitmachprojekte (wie &bdquo;Labyrinth&ldquo; mit rund 300 Laien auf der Bühne) oder das digitale &bdquo;Share the Opera&ldquo; stehen für einen ganzheitlichen Ansatz des Opernschaffens, der Menschen unterschiedlichster Herkunft verbindet und vielfach ungenutzte Potenziale der Gattung Oper in Bezug auf Teilhabe, Life Long Learning und exemplarisches Lernen auslotet.</p>

<p class="ztext">Mit Blick in die Zukunft wünscht sich die Oper xmal &bdquo;ein bisschen mehr&ldquo;: digital, interaktiv, interkulturell, inklusiv und gleichzeitig: Oper live von Menschen für Menschen. Enkeltauglich bedeutet für die Wuppertaler Oper: &bdquo;Wir müssen die Welt als veränderbar wahrnehmen. Gutes Theater kann das erlebbar machen. Jeder guten Aufführung wohnt ein utopischer Funken inne.&ldquo;</p>

<p class="ztext">Der Ort im Netz <i class="fas fa-external-link-alt"></i>&nbsp;<a href="https://www.oper-wuppertal.de" target="_blank">Oper Wuppertal</a></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Jan 2021 18:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Themen/-Zukunftslabor/Zukunftslabor-Ortsdetail/oper-wuppertal</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-268]]></dc:identifier></item></channel></rss>