﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 19 Jun 2026 08:18:41 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Zurück in die Zukunft</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/zurück-in-die-zukunft</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/zurück-in-die-zukunft" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Zurück in die Zukunft]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/zurueck-in-die-zukunft</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1176/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1176/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Bei uns zu Hause thront ein Stapel der Wochenzeitung „Die Zeit“. Die neuesten Ausgaben liegen obenauf und werden seit gut einem Jahr mehr oder weniger zeitnah gelesen. Alle darunter bilden das Sinnbild einer Zeit, die angefüllt war mit Leben ohne Rast und Muße. Bis heute weiß ich nicht, wann das begonnen hat (ich habe die unterste Zeitung noch längst nicht erreicht), doch habe ich die Vorstellung, dass ich einst alle abgearbeitet haben werde und damit auch jene Zeit, in der (nicht nur) die Zeitungen sich stapelten. Das Lesen der alten Ausgaben ist übrigens durchaus erhellend. Gestern hatte ich eine vom Juni 2023. Bei einer Zeitung dieses Niveaus macht das fast nichts. Dazu wird sie plötzlich zu einer historischen Quelle. Auffällig in dieser Ausgabe war die Vielfalt an Umwelt- und Klimaschutz-Themen, begleitet von Bildern der sogenannten „Klima-Kleber“ – Themen, die in den aktuellen Ausgaben kaum vorkommen. Eine vom August 2022 machte mir wieder einmal bewusst, wie der Angriffskrieg Putins auf die Ukraine den kollektiven Albtraum der Pandemie mit all ihren unüberschaubaren Folgen überdeckte und uns wie gelähmt weiter taumeln ließ. Ich werde das alles anhand dieser alten Zeitungen aufarbeiten. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Dazu passen zwei Lektüreeindrücke, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch untergründig verbunden scheinen: Zum einen lese ich mit Gewinn „Dienstschluss“ von Uwe Schneidewind – „Wie können sich Städte so wandeln, dass sie für die Zukunft gewappnet sind?“ Zum anderen liegt „Der Fürst und seine Erben“ von Peter Sloterdijk ganz oben auf einem der Bücherstapel, die hellsichtige Analyse eines neuen Typs Fürst. Die bloße Tatsache ihrer gleich mehrfachen „Präsenz auf der Weltbühne bedeutet einen Skandal für all jene, die überzeugt waren, moderne Gesellschaften seien lernende Systeme, die irgendwann aus dem imperialistischen Trotzalter herauswachsen sollten“. Hinter beiden Analysen steckt die große ...]]></description><pubDate>Wed, 17 Jun 2026 06:07:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/zurueck-in-die-zukunft</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1176]]></dc:identifier></item></channel></rss>