﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 04 Nov 2026 05:49:44 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Wer bestimmt, was denkbar ist?</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wer-bestimmt-was-denkbar-ist</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wer-bestimmt-was-denkbar-ist" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wer bestimmt, was denkbar ist?]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wer-bestimmt-was-denkbar-ist</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1236/katitrempler02.jpg" length="76541"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1236/images/katitrempler02-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Kati Trempler 

 „Der Ausschluss vom Gespräch erzeugt Wut.“ So endete meine letzte Kolumne. Und dieser Satz hat sich in den vergangenen Wochen erstaunlich häufig bestätigt. 

   
Kati Trempler - Foto: Line Beckmann 

 Seit bekannt ist, dass Wuppertals Großprojekte auf dem Prüfstand stehen, treffen sich zahlreiche Akteurinnen und Akteure rund um das entstehende Pina Bausch Zentrum (PBZ), um über die Zukunft des Hauses zu sprechen. Es ist unglaublich, auf welch unterschiedlichen Ebenen wir gerade versuchen, das PBZ zu retten. Während wir über Konzepte und gesellschaftliche Teilhabe sprechen, werden andernorts Modelle entwickelt, Kosten berechnet und politische Entscheidungen vorbereitet. Super: Schließlich arbeiten alle. 

 Dann kam die Einladung des Kulturdezernenten zur heutigen gemeinsamen Sitzung von Kultur- und Finanzausschuss. Endlich sollen die vier Modelle für die Zukunft des PBZ vorgestellt werden. Auch Thusnelda Mercy und ich gehören dem Kulturausschuss als sachkundige Einwohnerinnen an, um dort die freie Szene zu vertreten. Doch die Freude währte nicht lange, als wir feststellten, dass eigentlich nur die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der Fraktionen hätten eingeladen werden sollen. Sachkundige Einwohnerinnen nicht vorgesehen. 

 Mir ist bewusst, dass die Verwaltung zunächst die Politik informieren muss, bevor sie mit ihren Vorschlägen an die Öffentlichkeit geht. Schließlich haben wir unsere Ratsmitglieder gewählt, damit sie uns vertreten. Und nicht, damit wir ihnen bei jeder Gelegenheit auf dem Schoß sitzen. Allerdings schließt die repräsentative Demokratie die Beteiligung der Stadtgesellschaft nicht aus. Im Gegenteil: Gerade bei einem Projekt, das gesellschaftliche Teilhabe zu einem seiner zentralen Versprechen erklärt, wäre es doch naheliegend, diejenigen frühzeitig einzubeziehen, die das Haus später mit Leben füllen sollen. Beteiligung ist schließlich keine Veranstaltung, die erst beginnt, wenn die PowerPoint fertig ist. 

 Dabei ...]]></description><pubDate>Wed, 04 Nov 2026 01:06:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wer-bestimmt-was-denkbar-ist</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1236]]></dc:identifier></item></channel></rss>