﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 07 May 2026 12:03:24 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Mai 2026</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/mai-2026</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/mai-2026" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Das Leben als Baustelle]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/das-leben-als-baustelle</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1159/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1159/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Wenn ich mich dieser Tage mit dem Fahrrad von Unterbarmen nach Elberfeld durchschlage, auf Umwegen über die B7 um mein Leben bange, hier und da mit mutigen Mitfahrenden Wege diskutiere, bleibt mir als Trost der Gedanke, dass ich all diese Umwege und Gefahren auf mich nehme, um bald schon die neue Fahrradstraße entlang des Wupperufers genießen zu können. Tatsache bleibt: Das Fahrradfahren im Tal bleibt ein riskantes Abenteuer, bei dem ich mich oft frage: So wollen wir also zusammenleben? So soll unser gemeinsamer öffentlicher Stadtraum aussehen, den wir finanzieren und mitgestalten? 

   

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 „Das Leben ist eine Baustelle“, hieß Ende der Neunzigerjahre ein Film von Wolfgang Becker und Tom Tykwer – „ein bemerkenswert anregender Versuch, Alltagswirklichkeit und das Schwinden sozialer Beziehungsmuster im Medium der Komödie zu reflektieren“, so das Lexikon des Internationalen Films. In Wuppertal und in ganz NRW sprießen die Baustellen gerade wie die Natur. Das kann nerven und bringt mich manchmal verspätet ans Ziel, doch Baustellen tragen – wie der Frühling – auch ein Versprechen in sich: Alles wird besser. Irgendwann werden wir unsere schöne Stadt voller Grün und Schatten, sicherer Wege und Orte der Gemeinschaft haben. Nicht umsonst faszinieren uns Baustellen von Kindesbeinen an. 

 Im April hatte die Oberbürgermeisterin gut hundert Menschen aus der Stadtgesellschaft eingeladen, einen Vormittag lang gemeinsam über den sogenannten „Wuppertal-Plan“ zu diskutieren. Auch zwei unserer Kolumnistinnen und ich durften teilhaben an diesem Austausch mit einem Querschnitt aus Wirtschaft, Sozialem, Kultur, Bildung, Nachhaltigkeit und Gesundheit. Unterschiedliche Interessen und Perspektiven wurden schnell deutlich, doch schien uns der Wunsch zu verbinden nach einem sicheren, friedlichen Zusammenleben in einer Stadt, die ihre Potenziale erkennt. Mitarbeitende aus der Verwaltung betreuten Arbeitsgruppen, und es ...]]></description><pubDate>Wed, 06 May 2026 22:06:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/das-leben-als-baustelle</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1159]]></dc:identifier></item></channel></rss>