﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Tue, 20 Oct 2026 23:11:45 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Der Klang der Zukunft</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/der-klang-der-zukunft</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/der-klang-der-zukunft" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Der Klang der Zukunft]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/der-klang-der-zukunft</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1234/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1234/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Kürzlich gab es in der Wochenzeitung Die Zeit ein Dossier über eine Selbsterfahrung: drei Monate ohne Smartphone. Darin konnte man lesen, was die häufige Nutzung dieses mit uns schon verwachsenen Gerätes mit dem Gehirn macht: durch Social Media, aber auch durch die vielen anderen Anwendungen. Und was schon wenige Wochen bewirken, in denen man eben damit aussetzt. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 So weit habe ich es noch nicht geschafft. Dennoch beherzige ich, so oft es geht, das Offline-Sein, trenne zumindest nachts alle Geräte vom Netz oder lege das Handy bewusst in einen anderen Raum, wenn ich arbeiten, lesen oder Musik hören möchte. Eine andere Übung ist es, bei jeder „Lücke“, die sich im Strom des Alltags ergibt, in Wartesituationen, beim Essen alleine oder beim Kochen, dem Impuls zu widerstehen, das Handy hervorzunehmen, Nachrichten zu hören, Mails zu checken etc. Lasse ich diesen Impuls ziehen, ergeben sich oft erstaunliche Momente: Gedanken kommen und gehen, finden überhaupt erst Raum, der Kopf hat plötzlich freies Spiel und löst dabei gelegentlich wie nebenbei ein paar Sorgen. 

 Seit einigen Tagen kommt etwas Unerhörtes hinzu: Ich habe angefangen, Klavier zu spielen. Das habe ich zuletzt vor gut dreißig Jahren getan. Auch damals schon war ich erwachsen, war es mir sozusagen nicht in die Wiege gelegt gewesen, was ich manchmal bedauere. Damals frustrierte mich das relativ schnell. Auch jetzt weiß ich: Selbst wenn ich, wie in den letzten Tagen, in Zukunft mindestens eine halbe Stunde täglich übe, werde ich in einem Jahr noch immer Anfänger sein. 

 Als jugendlicher Schlagzeuger habe ich viele Jahre im Keller verbracht und Stunden über Stunden gespielt, auch mit Kopfhörer zu Schallplatten. Das alles steckt seither in mir, macht mich ein Stück weit aus. Doch wohin hat es geführt, könnte ich fragen? Noch schlimmer: Was hat es gebracht? Wir alle sind nicht frei von der Verwertungslogik, nach der alles seinen Nutzen – ...]]></description><pubDate>Tue, 20 Oct 2026 20:37:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/der-klang-der-zukunft</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1234]]></dc:identifier></item></channel></rss>