﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 08 Jul 2026 17:44:40 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Brief an den neuen Kulturdezernenten</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/brief-an-den-neuen-kulturdezernenten</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/brief-an-den-neuen-kulturdezernenten" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Brief an den neuen Kulturdezernenten]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/brief-an-den-neuen-kulturdezernenten</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1184/katitrempler02.jpg" length="76541"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1184/images/katitrempler02-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Lieber Herr Lippe-Weißenfeld, 

 Herzlich willkommen in Wuppertal! Leider haben wir es noch nicht geschafft, uns persönlich kennenzulernen – deshalb schreibe ich Ihnen einen Brief. Sie sind neu hier. Ich bin es eigentlich auch – zumindest in der Kulturszene. Noch nicht lange genug da, um alles zu verstehen. Ein paar Dinge habe ich aber schon gelernt und möchte sie gerne mit Ihnen teilen. 

   
Kati Trempler - Foto: Line Beckmann 

 Die freie Szene Wuppertals ist schwer zu beschreiben. Wir sind groß und bunt, manchmal chaotisch, gelegentlich anstrengend. Wir mögen es nicht, wenn über uns gesprochen wird, statt mit uns, wir produzieren mit erstaunlich wenig Geld erstaunlich viel Schönheit und Begegnung. Und wir haben unsere Arme immer weit geöffnet. Sie haben Ihrem Bereich den Arbeitstitel eines Dezernats für gesellschaftlichen Zusammenhalt gegeben. Ich mochte diesen Satz sofort, auch wenn ich den sozialen Bereich darin gedanklich immer mitlese. Ich mochte ihn vor allem, weil Zusammenhalt in meinen Augen die Aufgabe der Zukunft darstellt. Das mag ich an der freien Szene, denn egal wie unterschiedlich wir sind, für das Große und Ganze ziehen wir an einem Strang. 

 Auch habe ich bereits vieles über das künftige Pina Bausch Zentrum gelernt. Unter anderem, worin seine eigentliche Größe liegt: Das ursprüngliche Hilterhaus-Konzept dachte das Zentrum nicht nur als Ort internationaler Strahlkraft, sondern als offenen Begegnungsraum, mit dem Forum Wupperbogen als Bürgerforum, als Ort für Austausch und die Stimmen dieser Stadt. Die Förderung kam nicht nur wegen des Namens Pina Bausch, sondern auch wegen der Idee, dass Kulturorte zugänglich sein und Stadtgesellschaft abbilden sollen. Das Spannendste am Pina Bausch Zentrum ist vielleicht nicht, wer dort auftritt — sondern wer sich dort eingeladen fühlt. 

 Wuppertal ist eine superdiverse Stadt. Hier leben Menschen mit ganz unterschiedlichen Biografien, Einkommen, Sprachen und Lebensrealitäten. Deshalb sollten wir ...]]></description><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 23:20:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/brief-an-den-neuen-kulturdezernenten</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1184]]></dc:identifier></item></channel></rss>