﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 13 Aug 2026 12:23:09 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - August 2026</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/august-2026</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/august-2026" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Und am Ende denke ich doch immer nur an Kultur]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/und-am-ende-denke-ich-doch-immer-nur-an-kultur</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1193/katitrempler02.jpg" length="76541"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1193/images/katitrempler02-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Kati Trempler 

 Diese Kolumne schreibe ich ganz bewusst mittendrin im Urlaub. Ich sitze auf einer Wiese zwischen Schilf und einem Wurfzelt, das seinem Namen nur bedingt gerecht wird. „Wurf“ stimmt, „Zelt“ ist Verhandlungssache. Flutschfinger (buntes, sehr süßes Wassereis) schmelzen und verteilen sich auf Kindern. Das ist eigentlich auch eine Kunstform. Mein Gehirn arbeitet bei 32 Grad nur zwei Minuten am Stück. Danach springt es in den abgesicherten Modus. Und doch möchte diese Kolumne geschrieben werden. 

   
Kati Trempler - Foto: Line Beckmann 

 Ich denke an Wuppertals Kultur. Tausend Themen tauchen auf. Keines bleibt lange genug, um wichtig zu werden. Noch einen Kaffee. Noch ein Konzentrationsversuch. Es kommen mir all die kleinen und größeren Streitigkeiten der vergangenen Wochen in den verwuschelten Kopf. 

 Im Kulturrat geht es gerade hoch her. Man wählt Vertreterinnen für die freie Szene in den Kulturausschuss. Manche freuen sich darüber, andere nicht. Soweit völlig normal. Schwieriger wird es danach. Irgendwann muss eine Wahl nämlich auch einmal aufhören dürfen. Sonst wird aus Demokratie ein Dauerkampf. Das wäre ungefähr so, als würde ich nach jedem Uno-Spiel meiner Tochter noch drei Tage erklären müssen, warum die gewinnt, die keine Karten mehr auf der Hand hat. Demokratie ist schon ein merkwürdiges Ding. Es ist wohl nur ein kleines Szenario, das leider in der gesamten Gesellschaft zu beobachten ist. 

 Meine Kinder haben beschlossen, dass Sichtkontakt überbewertet wird. Beim nächsten Badeurlaub sollten sie schwimmen können. Kurz schauen, ob der Kopf noch über Wasser ist und dann weiter. 

 Nach meiner letzten Kolumne haben Thusnelda Mercy und ich uns erstaunlich schnell mit dem neuen Kulturdezernenten getroffen. Wir saßen entspannt im Café Joliso im Barmer Bahnhof beisammen und sprachen über Kultur und die freie Szene. Das war angenehm. Menschen, die Lust hatten, über Möglichkeiten nachzudenken. Neue Ämter bringen neue Ideen mit sich. ...]]></description><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 22:43:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/und-am-ende-denke-ich-doch-immer-nur-an-kultur</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1193]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Zeit nehmen – inmitten von Umbrüchen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-nehmen-inmitten-von-umbruechen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1192/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1192/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Erfrischend leer sind die Straßen der Stadt, gleißend heiß zugleich, mitten im Sommer in der Ferienzeit. Viele hat es wohl raus in die weite Welt gezogen. Hier ticken nun gefühlt die Uhren etwas langsamer. Entschleunigung ist zu spüren. Das tut gut, vor allem, da es mich selbst dazu verführt, mir einfach mehr Zeit zu geben. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Im Strudel der Ereignisse fehlt dem Innehalten oft die Verankerung, um mit mehr Aufmerksamkeit Erfahrungen zu machen, Menschen, Momenten oder auch Konstellationen zu begegnen, denen Zeit für Klärung guttun würde. Auf so vielen Ebenen tut dies not: Der Erdüberlastungstag am 30. Juli hat in nie dagewesener Höhe aufgezeigt, dass die Ressourcen des Planeten ausgeschöpft sind. Es lodert und flackert: Waldbrände in Südeuropa erreichen uns in den Nachrichten und werden schmerzhaft konkret über Hilferufe von urlaubenden Aktiven der Kulturszene. Auch wir, die wir uns in jahrzehntelang erlebter Sicherheit gewähnt haben, sind inmitten all der Umbrüche und Krisen. 

 Zeitnehmen für Kunst: Begünstigt durch Ticketangebote der Bahn habe ich mich letzte Woche für eine Tagesreise auf den Weg zum ZKM in Karlsruhe gemacht und die Konzeptausstellung „MARS! – Mobilizing Awareness for Resilient Societies!“ besucht, die als Experiment eine demokratisch-resiliente Mars-Besiedlung durchspielt und gar nicht so weit von dem entfernt ist, was wir auf einer klimaveränderten Erde bräuchten. Gemeinsam mit Bürgerwissenschaftlerinnen der „Red Dust Society“ tauchen die Besuchenden faszinierend partizipativ erkundend in die Bereiche Habitat, Mental Health, Food, Governance und Ressourcenmanagement ein. 

 Dies angeregt aufsaugend habe ich den ultraheißen Tag im wohltuenden Museumsgebäude und im klimatisierten Zug verbracht: Der Blick auf den bisher so nie erlebten wasserarmen Rhein auf meiner Lieblingszugstrecke hat mir schier den Atem genommen: mit lähmender Sorge. 

 „Schönheit der Umbrüche. Vom ...]]></description><pubDate>Tue, 04 Aug 2026 20:36:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-nehmen-inmitten-von-umbruechen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1192]]></dc:identifier></item></channel></rss>