﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 08 Aug 2026 05:17:34 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Zeit nehmen – inmitten von Umbrüchen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/400-57?CategoryName=Zeit-nehmen-%E2%80%93-inmitten-von-Umbr%C3%BCchen</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/400-57?CategoryName=Zeit-nehmen-%E2%80%93-inmitten-von-Umbr%C3%BCchen" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Zeit nehmen – inmitten von Umbrüchen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-nehmen-inmitten-von-umbruechen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1192/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1192/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Erfrischend leer sind die Straßen der Stadt, gleißend heiß zugleich, mitten im Sommer in der Ferienzeit. Viele hat es wohl raus in die weite Welt gezogen. Hier ticken nun gefühlt die Uhren etwas langsamer. Entschleunigung ist zu spüren. Das tut gut, vor allem, da es mich selbst dazu verführt, mir einfach mehr Zeit zu geben. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Im Strudel der Ereignisse fehlt dem Innehalten oft die Verankerung, um mit mehr Aufmerksamkeit Erfahrungen zu machen, Menschen, Momenten oder auch Konstellationen zu begegnen, denen Zeit für Klärung guttun würde. Auf so vielen Ebenen tut dies not: Der Erdüberlastungstag am 30. Juli hat in nie dagewesener Höhe aufgezeigt, dass die Ressourcen des Planeten ausgeschöpft sind. Es lodert und flackert: Waldbrände in Südeuropa erreichen uns in den Nachrichten und werden schmerzhaft konkret über Hilferufe von urlaubenden Aktiven der Kulturszene. Auch wir, die wir uns in jahrzehntelang erlebter Sicherheit gewähnt haben, sind inmitten all der Umbrüche und Krisen. 

 Zeitnehmen für Kunst: Begünstigt durch Ticketangebote der Bahn habe ich mich letzte Woche für eine Tagesreise auf den Weg zum ZKM in Karlsruhe gemacht und die Konzeptausstellung „MARS! – Mobilizing Awareness for Resilient Societies!“ besucht, die als Experiment eine demokratisch-resiliente Mars-Besiedlung durchspielt und gar nicht so weit von dem entfernt ist, was wir auf einer klimaveränderten Erde bräuchten. Gemeinsam mit Bürgerwissenschaftlerinnen der „Red Dust Society“ tauchen die Besuchenden faszinierend partizipativ erkundend in die Bereiche Habitat, Mental Health, Food, Governance und Ressourcenmanagement ein. 

 Dies angeregt aufsaugend habe ich den ultraheißen Tag im wohltuenden Museumsgebäude und im klimatisierten Zug verbracht: Der Blick auf den bisher so nie erlebten wasserarmen Rhein auf meiner Lieblingszugstrecke hat mir schier den Atem genommen: mit lähmender Sorge. 

 „Schönheit der Umbrüche. Vom ...]]></description><pubDate>Tue, 04 Aug 2026 20:36:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-nehmen-inmitten-von-umbruechen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1192]]></dc:identifier></item></channel></rss>