﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 10:13:38 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Jetzt erst recht! Arbeit an der Zukunft</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/400-42?CategoryName=Jetzt-erst-recht%21-Arbeit-an-der-Zukunft</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/400-42?CategoryName=Jetzt-erst-recht%21-Arbeit-an-der-Zukunft" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Jetzt erst recht! Arbeit an der Zukunft]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/jetzt-erst-recht-arbeit-an-der-zukunft</link><description><![CDATA[ Von Uta Atzpodien 

 „Wie wollen wir leben?“ Über nächtliche Häuserfassaden unser Stadt lässt das Künstlerkollektiv RaumZeitPiraten diese Worte wandern, tanzen, projiziert von einem Küchenfester aus. Im Kommunikations-Netz der Sozialen Medien kommentieren sie: „whats next? back to normal? back to big cars? big money? big ego? big bloat?“ Ihre Guerilla-Grüße aus der Selbstisolation verbinden sich für mich mit einer kürzlich gelesenen Einsicht: „Mit der Antwort auf die Frage, wie wir mit dieser Pandemie umgehen, wird sich entscheiden, in welcher Zivilisation wir leben. Denn wir werden dadurch allen anderen klar machen, in welcher Zivilisation wir leben wollen.“ Den Bochumer Philosophen Daniel-Pascal Zorn erwähnte im kleinen Kreis der kulturpolitische Reporter Peter Grabowski, der pragmatisch engagiert in verschiedenen Foren für die Belange und vor allem die Information der Kunst- und Kulturszene mitsamt der freiberuflichen Kunstschaffenden Präsenz zeigt. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Die Notsituation betrifft uns alle: das Ausfallen oder Verschieben von Proben, Veranstaltungen und Aufführungen, das Ringen um die schnell gestrickte, wenig eindeutige, einheitliche und vor allem nicht alle erreichende, dauerhaft ausreichende Soforthilfe für soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler. Die Möglichkeit, Arbeitslosengeld oder Grundsicherung zu beantragen, mag zwar übergangsweise helfen, ist für einige nicht möglich, kann keine Lösung sein. Zu selten ist mir die Systemrelevanz von Kunst & Kultur im Fokus oder im Weitblick. Trotz all der existenziellen Ungewissheit – oder vielleicht auch durch sie – wenden wir uns jetzt erst recht einer Arbeit an der Zukunft zu. 

 Was heißt das? Lokal: Jüngst entstand mit dem „EinTopf“, ein Solidarfonds für Kulturschaffende. Künstler bringen mit „Out and about: Kunst geht raus“ ihre Kunst auf Plakatwände in die Stadt. In David J. Bechers Stream-Sendung „Dem der liebe J. sein Morgengruß“ kommen jeden Mittag um 12 ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 23:31:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/jetzt-erst-recht-arbeit-an-der-zukunft</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-125]]></dc:identifier></item></channel></rss>