﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 02 May 2026 22:02:46 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Das ist unsere Zeit!</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/400-39?CategoryName=Das-ist-unsere-Zeit%21</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/400-39?CategoryName=Das-ist-unsere-Zeit%21" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Das ist unsere Zeit!]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/das-ist-unsere-zeit</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/250/img-torsten-krug5.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/250/images/img-torsten-krug5-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Nicht nur im Jahre Engels (war da was?) kann man es schreiben: Marx und Engels formulierten das Entwicklungsgesetz der menschlichen Geschichte als „die bisher unter ideologischen Überwucherungen verdeckte einfache Tatsache, dass die Menschen zuerst essen, trinken, wohnen und sich kleiden müssen, ehe sie Politik, Wissenschaft, Kunst, Religion usw. treiben können“. Erst das Fressen, dann die Moral, brachte es Brecht auf den Punkt. Selbstverständlich gilt dieser Materialismus auch für Künstler. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Natürlich gibt es längst Rote Listen mit bedrohten oder zu Grunde gegangenen Kulturorten. Erste Städte wie Bamberg oder München geben an, Ausgaben für Kultur senken zu wollen – eine Entwicklung, die in vielen Städten mit sich leerenden Kassen droht. Das ist bitter und für viele existenziell bedrohlich – „Musizieren verlängert das Leben“, finde ich als Bonmot im Internet, „es sei denn, man lebt davon“. Doch den düsteren Aussichten zum Trotz mehren sich Stimmen und Impulse aus der besonders bedrohten freien Szene, sich nicht allein auf die finanzielle Misere zu fokussieren. Klar ist das Monetäre die Währung, in der sich politische Relevanz, gesellschaftliche Aufmerksamkeit und der Wille zur Kultur ausdrücken. Doch mit dem Angstblick aufs Geld wiederholen wir jene Struktur, die wir in unserem Arbeiten oft kritisieren und verändern wollen. Überlegungen für ein solidarisches Grundeinkommen, das jeder und jedem eine gleichberechtigte Chance auf selbstbestimmte Entwicklung geben könnte und jüngst sogar Eingang ins Grundsatzprogramm der Grünen fand, setzen hier an. 

 Die tiefste Sehnsucht führt nicht zum Geld, nicht zur Macht, sondern ist die nach Sinn. Sinnhaftigkeit, ein immer wieder neues Verstehen für uns und unsere Welt ist das stärkste Angebot, das Kunst und Kultur machen können. Mit anderen Worten: Das ist unsere Zeit! Wenn wir als Kunstschaffende durch diese Zeit kommen, die in gleichem oder noch ...]]></description><pubDate>Wed, 25 Nov 2020 11:01:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/das-ist-unsere-zeit</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-250]]></dc:identifier></item></channel></rss>