﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 02 May 2026 05:22:31 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Das Lesen ist bunt!</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/400-36?CategoryName=Das-Lesen-ist-bunt%21</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/400-36?CategoryName=Das-Lesen-ist-bunt%21" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Das Lesen ist bunt!]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/das-lesen-ist-bunt</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/362/max-christian-graeff3.jpg" length="37929"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/362/images/max-christian-graeff3-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Max Chistian Graeff 

 Verflixt: Kaum gab der Spätsommer kurz Gelegenheit, um die verspannten Gliedmaßen zu strecken, setzte ein stürmisches Brausen ein: Bundestagswahl, Kartoffelferien, Buchmesse, Gewürzspekulatius schon ausverkauft, obwohl noch die Ringelblumen blühen: Es geht Schlag auf Schlag dem Ende entgegen. Stau vor den Containerhäfen der Welt! Auf den fetten Kähnen dümpelt der Nachschub an allem, was wir wollen und kaum mehr bekommen, es sei denn, wir kaufen es jetzt! Beeilen Sie sich: Wenn die Lichterketten in den Straßen hängen, ist es schon zu spät. Und für einmal trifft es sämtliche Interessen, denn die Halbleiter sind ebenso knapp wie das Papier. Vom Lametta ganz zu schweigen … Eine bizarre Situation, die fast aus einem Buch stammen könnte, das vor 36 Jahren erschien: »Afrika liegt weiter südlich« hieß der Storyband des Wuppertaler Dichters und Verlegers Alfred Miersch, der am 15. Dezember 70 Jahre alt wird. (Ich schreibe es so früh, damit Sie noch ein Geschenk für ihn bekommen!) 

   
Max Chistian Graeff - Foto: C. Paravicini 

 Drei Jahre nach Mierschs »Afrika« erschien »Nervous Conditions« (1991 auf deutsch: »Der Preis der Freiheit«) der in Simbabwe geborenen Schriftstellerin Tsitsi Dangarembga, die gerade den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt. Der Roman, erster Teil einer Trilogie, findet sich in der Liste »Africa’s 100 Best Books of the 20th Century« von 2002 – übrigens zusammen mit über einem Dutzend Autor:innen, mit denen der hiesige Peter Hammer Verlag eine Vorreiterrolle in der deutschen Verlagslandschaft einnahm. Dass Werke aus den Literaturen des zweitgrößten Kontinents die ganze Welt mitgestalten, ist noch lange nicht in unserer Wahrnehmung verankert; vielleicht schämt sich der Kuschelmarkt der schönen Bücher noch zu sehr für die Ahnung, was moderne afrikanische Erzählungen mit »uns« zu tun haben, mit den Elektroschrotthalden in Nigeria, dem Lametta, den Containerschiffen in der Warteschleife … Auch Abdulrazak ...]]></description><pubDate>Wed, 27 Oct 2021 10:58:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/das-lesen-ist-bunt</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-362]]></dc:identifier></item></channel></rss>